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Wie stellst du dir den Kommunismus vor?

+10 Punkte
Antikommunismus ist keine Seltenheit. Was der Kommunismus ist, das wissen hingegen die wenigsten - jene, die den Kommunismus scheuen sind häufig von der Sowjetunion, DDR, Kuba und ähnlichem Unfug "inspiriert". Also, was stellst du dir unter Kommunismus vor?
Gefragt May 17, 2010 in Sonstiges von Anonym

5 Antworten

0 Punkte
mitm bisschen dope und ner guten sozialen einstellung geht des schon fit
Beantwortet May 27, 2010 von Anonym
–1 Punkt
http://strassenauszucker.blogsport.de/2010/05/12/wissen-macht-k/  

nette zusammenfassung zur vorstellung einer freien und emanzipierten welt.
Beantwortet May 17, 2010 von Anonym
Auf gar keinen Fall. Viele Punkte wurden ausgelassen. Alleine das Beispiel mit der Zahnbürste hinkt gewaltig!!!!!

"Du kannst dir einfach Deine Zahnbürste in einem „Laden“ abholen – ob grün, blau oder Glitzer – alles ist möglich!"

Was der Verfasser außer Acht lässt:
- Wer bedient die Maschine?
- Welche Motivation hat er, die Maschine zu bedienen?
- Wer stellt die Maschine her?
- Wer stellt die Maschine ein?
- Wer baut die benötigten Rohstoffe ab?
- Wer verarbeitet die Rohstoffe weiter?
- Wer transportiert die Zahnbürste in den Laden?
- Wer organisiert den Laden?
und so weiter und so fort.

Siehste. Was braucht man in einer "freien und emanzipierten" Welt?
Einen Dirigenten. Und da sind wir schon an dem Punkt, dass Kommunismus zwangsläufig in einem totalitären System enden muss, welches zum Scheitern und mindestens zu Stagnation verurteilt ist. Ich bin kein Freund des heutigen Kapitalismus. Aber leider Gottes:
Kapitalismus ist die freieste Form der Selbstverwirklichung. Das Problem ist nur, dass Kapitalismus kaum gesellschaftspolitischen und sozialen Richtlinien unterliegt. Sobald Erfolg und Gewinne gerecht aufgeteilt würden, käme es kaum zum Ruf nach "Kommunismus". Der Markt, Löhne, Verteilung eines Teils des Profites an Belegschaften und alles weitere müssten festgelegten Spielregeln folgen, ohne dass Unternehmen Schaden nehmen müssen bzw Märkte unattraktiv würden. Und verdient der kleine Mann erst am Profit des gesamten Unternehmens, würde das auch eine ganz andere Motivation für den einfachen Arbeitnehmer bedeuten, den Arbeitsmarkt entlasten und auf alle Fälle neue Jobs schaffen. Das könnte sogar so weit gehen, dass mehr Stellen als Arbeitnehmer zur Verfügung stehen und Löhne attraktiv werden. Denn die Hungerlöhne von heute sind doch ein Ergebnis davon, dass Jobs absichtlich verhindert werden und es zwangsläufig Leute geben muss, die wahre Drecksarbeit verrichten (wollen).
Gerade die vergangenen geplatzten Blasen an den Finanzmärkten zeigten doch, dass Kapitalismus neu erfunden und gerechter werden muss.
Des weiteren sollten in Politik und Wirtschaft Vereinbarungen unterbunden werden, die unter dem Tisch ausgehandelt werden und einzelnen Interessen dienen. Mehr Transparenz. Mehr Kontrolle und Entscheidungsgewalt durch Betriebsräte u.ä....
Aber Kommunismus wie auf der verlinkten seite - det funzt einfach net auf dem Standard, den wir heute nicht mehr missen können. Dann doch lieber viele einwandfrei geschmierte und geprüfte Zahnrädchen in einem System der Gerechtigkeit als die reine Diktatur.
trottel, die welt braucht keine dirigenten - genauso wenig wie autoritätsgeile leute wie dich, auf all deine scheinkritischen fragen ließe sich mit "mensch" antworten. der zahnbürstenvergleich hinkt in keinster weise, sondern ist das passenste beispiel, wie der "kommunismuskritiker" dem kommunismus begegnet ohne was von eigentumsverhältnissen, dem gesellschaftlichem charakter der ware etc. verstanden zu haben.
Du schreibst Bullshit. Definiere "Gesellschaftlicher Charakter" und seine Organisation, dann können wir darüber diskutieren, ob drei oder vier Modelle Zahnbürste reichen um die Planwirtschaft voranzubringen. Du vernachlässigt auch dramatischerweise völlig die von mir angesprochene Arbeiterkraft und deren Gewährleistung.
Deine Vorwürfe sind so haltlos wie es auch an Argumentation fehlt.
Ich bin in keinster Weise autoritätsgeil, aber nirgendwo gibt es so viel Autorität wie in der Planwirtschaft. Also nenne mich nicht 'Trottel' du Idiot.
ja genau warum bloss musste denn das sed-regime seine mauer aufstellen?! weil die leute den sozialistischen und kommunistischen zeigefinger satt hatten. sone utopische vorstellung einer "freien" gesellschaft
–1 Punkt
ich stells mir sehr kommunistisch vor!
Beantwortet May 17, 2010 von ClitCommander 50K (95,480 Punkte)
–1 Punkt
es ist ein arbeitsparadies
nicht wie in der demokratie wo sich alle gegenseitig ausspielen
Beantwortet May 17, 2010 von tigga 50K (77,310 Punkte)
Ja, der alte Traum vom Träumen.
gewiss ists der "alte traum vom träumen" - hätte mensch nie geträumt, gehofft und gekämpft wär die gesellschaft bestimmt nicht derartig entwickelt (die negativen sachen werden auch schon noch "weggeträumt" ;)).
So?! Wovon träumst du denn genau?
–2 Punkte
Ein echter Kommunismus, in dem Menschen helfen, weil sie es gerne tun
in dem Menschen arbeiten, weil sie dem Gemeindewohl damit helfen,
wo es keinen Präsidenten gibt und sie sich nichts aus dem Laden nehmen, was sie nicht brauchen - das stell ich mir gut vor.

Dann würde es auch mal sowas wie soziale Hilfen geben. Kinder würde nicht mehr Leute verprügeln, Arbeitslose würden sich Arbeit suchen und der Gesellschaft mit zu dienen. Geld, Zinsen, und Kapitalkrisen gibt es dann nicht. Wer braucht sie auch ? Man lebt also sicherer zufriedener und wird vermutlich auch etwas weniger arbeiten - einfach weil nicht mehr gebraucht wird und mehr Menschen sich die Arbeit freiwillig aufteilen.

Reiche Menschen ? Fehl am Platz
Arme Bettler ? wird es auch nicht mehr geben

Das funktioniert auch nur mit der gesamten Welt - nicht nur (Teil-)Staaten.

Aber diese Art des Kommunismus gab es nie, überhaupt gab es nie einen Kommunismus nur den Sozialismus und ich glaube nicht, dass man die Menschen in weniger als 3 Generationen dahin erziehen kann. Vermutlich werden wir es überhaupt nie machen...
Staatliche Erziehung bringt wenig - die Menschen müssen es von sich aus wollen.
Beantwortet May 18, 2010 von B o b 100K (259,520 Punkte)
Bearbeitet May 18, 2010 von B o b
thats communism!
"thats communism!" Noch so ne Pfeife mit leeren Parolen?!? Alda, ich hab schon die letzten Lotzis Mülltonnen vor der Flora entzünden sehen, die auch leere Sprüche vom Stapel ließen. Aber niemand konnte mir wirklich erklärenl, was das für einen Sinn haben sollte....
Ich bin einfach nur froh, dass der Weg, den unsere Spezies geht, noch jegliche Richtung einschlagen kann. Wenn man allein das Wort "Erziehen" gebraucht, muss ich mich wirklich fragen, wie weit das vom Dritten Reich entfernt sein soll.....
Was wirklich nötig ist, ist ein Bewusstseinsprung, eine Katastrophe natürlicher Art, welche jedem einzelnen Menschen in den Kopf zurückrufen lässt, dass das Leben kostbar ist und dass das Fortschreiten aus gemeinsamer Kraft einfacher ist, als würde man gegeneinander arbeiten.

Wir brauchen keine Erziehung, wir brauchen eine Möglichkeit als Kollektiv Wege zu finden. Dazu eignet sich weder Kommunismus noch Demokratie, noch Diktatur, noch Monarchie, noch sonst etwas... Annäherung, Dialog, Chancengleichheit. Wer glaubt, dass im Kommunismus zu finden, hat etwas überlesen.

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